FAQ Erdungstestgeräte, -zangen, -kabel und Kabelaufroller

Wann bestelle ich den Kabeltyp 2 x 1,5 mm2 oder 1 x 6 mm2?

Für unser aktuelles Erdungstestgerät EKX-4 inkl. der Variante EKX-4 (2-polig) benötigen Sie als Erdungskabel stets den Kabeltyp 2 x 1,5 mm². Hierbei gibt es Unterschiede in der Kabelkonfektionierung bei den Ausführungen mit der 1-poligen Erdungszange (zum EKX-4) und mit der 2 –poligen Erdungszange (zum EKX-4 2-polig). Aus diesem Grund empfehlen wir nur original TIMM Zubehör zu verwenden.

Wenn Sie Erdungskabel für TIMM Erdungstestgeräte der vorigen Generation EKS-3, EKN-3, EKK-3 haben möchten, bestellen Sie bitte den Kabeltyp 1 x 6 mm² bzw. den Kabeltyp 2 x 2,5 mm² für das EKK-3/C.

Zur Verwendung mit anderen als den oben genannten Erdungstestgeräten prüfen Sie bitte die Übereinstimmung der technischen Angaben der Erdungstestgeräte (z. B. Anzahl und Querquerschnitt der Adern, zulässiger Querschnitt der Kabelverschraubungen).

Was ist der Unterschied zwischen 1-poliger und 2-poliger Erdungszange? Welche Zange soll ich bestellen?

Die 1-polige Erdungszange ist für Erdungstestgeräte des Typs EKX-4, EKS-3, EKN-3 und EKK-3 geeignet. Die 2-polige Erdungszange ist nur zur Anwendung mit unseren Erdungstestgeräten EKX-4 (2-polig) und EKK-3/C zur Erdung von Fässern, IBC und Containern bestimmt.

Ich möchte ein metallisches Fass oder einen IBC erden, welche Produkte kann ich verwenden?

Aus Sicherheitsgründen empfehlen wir für jede Art von Gebinde eine überwachte Erdung mit einem Erdungstestgerät einzusetzen. Zur Erdung von Fässern, IBC Containern oder anderen kleinen metallischen Gebinden wird ein 2-poliges Erdungstestgerät benötigt, insbesondere wenn diese auf einer isolierten Unterlage (z. B. einer Holzpalette) stehen.

Bitte sprechen Sie unseren Vertrieb für die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten unseres Erdungstestgeräts EKX-4 (2-polig) an.

Was ist bei der Bestellung des automatischen Kabelaufrollers zu beachten?

Auf unseren schleifringlosen Kabelroller können maximal 10 m Erdungskabel (Kabeltyp 1 x 6 mm² oder 2 x 1,5 mm²) aufgerollt werden. Wenn Sie zum EKX-4 ein längeres Erdungskabel benötigen, dann verbleibt die restliche Kabellänge entweder auf der Rückseite oder Vorderseite unaufgerollt als glattes Kabel.

Bitte beachten Sie, dass unsere ATEX-bescheinigten Kabelaufroller derzeit nur für gasexplosionsgefährdete Bereiche (Zone 1 und 2) zugelassen sind. Für den Einsatz in staubexplosionsgefährdeten Bereichen (Zone 21 und 22) empfehlen wir anstelle des Kabelaufrollers unsere Erdungswendelkabel zu benutzen.

Welche Vorteile bietet die Kabelkompensationsfunktion beim EKX-4?

Mit der Kabelkompensationsfunktion wird die Eigenimpedanz des Erdungskabels, die das Messergebnis der Objekterkennung während der Erdung stark beeinflusst, gemessen und kompensiert. Hierzu dient die zweite Ader im 2-adrigen Erdungskabel mit 1-poliger Erdungszange zum EKX-4. Diese Funktion erhöht die Messgenauigkeit bei der Tankwagenerkennung und ermöglicht die sichere Benutzung von Erdungskabeln mit einer Länge von mehr als 10 m.

Wann benötige ich einen Zangenhalter?

Der Zangenhalter dient generell zum sicheren und definierten Aufhängen der Erdungszange, wenn diese an ein Spiralkabel oder glattes Neoprenkabel angeschlossen ist, um der Stolpergefahr oder einer Beschädigung der Erdungszange vorzubeugen.

Gleichzeitig wird eine ungewollte Freigabe des Erdungstestgerätes bei Anklemmen der Zange am Füllgerüst vermieden, wenn der untere Grenzwert auf null Ohm einstellt wurde, um z. B. Eisenbahnkesselwagen oder Fässer und Container zur erden. Bei aktiver Objekterkennung für Straßentankwagen (unterer Grenzwert auf „on“) erfolgt keine Freigabe, wenn die Erdungszange an das Füllgerüst angeklemmt wird.

Muss das Erdungstestgerätes regelmäßig gewartet und kalibriert werden?

Die Überprüfung, ob die Grenzwerte für das zu erdende Objekt (Tankwagen und/oder Eisenbahnkesselwagen) weiterhin richtig eingestellt sind, kann einfach mithilfe der Testvorrichtung TQ2 erfolgen. Zusätzlich zu dieser Funktionsprüfung empfehlen wir den ordnungsgemäßen Zustand und die Unversehrtheit des Gerätes und des angeschlossenen Zubehörs (Kabel, Erdungszange) mit zu überprüfen. Hierbei ist darauf zu achten, dass der Gehäusedeckel und die Kabelverschraubungen richtig verschlossen sind, damit die Gehäuseschutzart IP65 weiterhin gegeben ist. Auch sollten Kabel und Zange nicht beschädigt oder verschlissen sein. Die Häufigkeit einer solchen Prüfung liegt im Ermessen des Betreibers und hängt auch davon ab, wie häufig das Erdungstestgerät verwendet wird. Wir empfehlen jedoch mindestens eine jährliche Überprüfung.

Für welche Big Bags ist das EKX-FIBC geeignet?

Das EKX-FIBC ist für die Erdung von Big Bags Typ C mit den Maximalwiderständen 10 MOhm und 100 MOhm ausgelegt (gemäß u.a. IEC 61340). Der Maximalwiderstand kann bei Bedarf vom Nutzer umgeschaltet werden – es wird also nur ein Gerät benötigt.

Kann das EKX-FIBC in gas- und staubexplosionsgefährdeten Bereichen eingesetzt werden?

Ja, das EKX-FIBC ist sowohl für Gas-Ex-Bereiche der Zonen 1,2 als auch für Staub-Ex-Bereiche der Zonen 21,22 zugelassen. Auch ein Einsatz in Mischbereichen dieser Zonen ist möglich.

Was ist die maximale Kabellänge ohne externes Messmodul?

Ohne externes Messmodul liegt die Kabellänge vom Erdungsgerät bis zu den Erdungsklemmen bei ca. 1,5 m. Sollten Sie sich unsicher sein, ob Ihnen diese Kabellänge ausreicht raten wir dazu, ein Gerät mit externem Messmodul zu bestellen.

Hierbei habe Sie die Möglichkeit, bis zu 20 m Kabellänge vom Erdungsgerät bis zum externen Messmodul und 1,5 m vom Messmodul bis zu den Erdungszangen zu erhalten.

Muss man das Gerät oder die Objekterkennung noch einstellen?

Nein, das Gerät wird vorkonfiguriert ausgeliefert und ist vollständig einsatzbereit. Auch die Grenzwerte der Objekterkennung sind voreingestellt und beruhen auf Erfahrungswerten, so dass eine Anpassung nur in absoluten Ausnahmefällen notwendig ist.

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